Tipps & Tricks

Ob süss, anschmiegsam oder wild springend – ich fotografier Dein Tier gekonnt in allen Lebenslagen. Hier verrate ich Dir von Zeit zu Zeit ein paar clevere Insider-Tipps, was beim fotografieren mit Tieren zu beachten ist.

Beispielbild blende Zeit iso - Tipps & Tricks

 

Ein Tipp zu der Blende:  Was ist eigentlich eine Blende? Eine Blende ist eine Vorrichtung im Objektiv, das die Weite der Objektiv Öffnung (Blende) regelt. Über einen Lamellenverschluss wird die Öffnung verkleinert oder vergrössert. Mit der Regelung der Blende steuerst Du also wie viel Licht auf den Sensor fällt. Ist die Blende eher geschlossen (zb. Blende f10) benötigst Du eine längere Belichtungszeit, da wenig Licht auf den Sensor trifft. Ist hingegen die Blende offen (zb. Blende f2.8) kannst Du eine kürzere Belichtungszeit wählen für das selbe Foto, da mehr Licht auf den Sensor fällt. Aber die Einstellung der Blende regelt nicht nur die Verschlusszeit, sondern auch die Schärfentiefe. Oder anders gesagt, willst Du alles scharf haben auf dem Foto (zb. mit Blende f10) oder soll das Tier freigestellt und der Hintergrund unscharf sein (zb. mit Blende f2.8). Natürlich hängt die Verschlusszeit auch mit der Einstellung der Iso zusammen.

Auf dem Foto rechts siehst Du ganz gut was passiert wenn Du die Blende öffnest oder schliesst.

 

Tipp: Umgebung beachten
Achte beim Fotografieren auch auf die Umgebung. Meist möchte man das Tier ja mit einer offenen Blende freistellen, so dass der Hintergrund verschwommen ist. Dennoch schaut es meist nicht sehr gut aus, wenn dann dem Hund doch noch Bäume aus dem Kopf wachsen, oder Häuser im Hintergrund zu sehen sind. Meist lässt sich so etwas vermeiden wenn man einfach den Standpunkt oder den Standort wechselt. Achte auch darauf dass Du nicht in der nähe einer viel befahrenen Strasse Fotografierst. Es ist zu Riskant , sollte sich das Tier aus irgendeinem Grund erschrecken und auf die Strasse rennen.

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